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Diplomacy & Defense Think Tank News

Globale Ordnung im Umbruch: Angst im Norden, Handlungsmacht im Süden

Handlungsmacht hat sich verschoben – und mit ihr der Multilateralismus Ist der gegenwärtige Moment also Krise oder Chance für internationale Kooperation? Die Antwort lautet: beides. Für viele im Norden stehen etablierte Praktiken klar unter Druck, was ein allgegenwärtiges Krisengefühl erzeugt. Gleichzeitig sehen Akteure im Globalen Süden die Möglichkeit, ein inklusiveres und gerechteres multilaterales System zu gestalten – ein Ziel, das sie seit Langem verfolgen. Was aus nördlicher Perspektive wie ein Zusammenbruch wirkt, kann aus südlicher Sicht als notwendige Anpassung erscheinen. Handlungsmacht hat sich verschoben – ebenso wie die Orte, an denen Kooperation stattfindet. Die Zukunft globaler Kooperation wird weniger in universellen Deklarationen geschrieben werden – und stärker davon abhängen, wer Handlungsmacht ausübt.

Claudia Kemfert: „Gute Impulse, aber zu wenig Verbindlichkeit: Klimaschutzprogramm lässt zentrale Chancen liegen“

Die Bundesregierung legt heute ihr Klimaschutzprogramm vor. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin, kommentiert dieses wie folgt: 

Das Klimaschutzprogramm setzt mit dem beschleunigten Ausbau der Windenergie einen wichtigen und wirksamen Impuls. Auch in der Industrie finden sich sinnvolle Ansätze, etwa durch Förderung von Elektrifizierung und klimafreundlichen Technologien. Insgesamt wirken die angekündigten Emissionseinsparungen jedoch zu optimistisch gerechnet und sind mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, da sie stark auf Förderprogramme und freiwillige Effekte setzen. Besonders im Verkehrssektor bleibt das Programm hinter den Erfordernissen zurück: H  ier fehlen einfache, sofort wirksame Maßnahmen wie ein Tempolimit oder ein attraktiveres Deutschlandticket. Auch im Gebäudebereich werden notwendige Standards nicht konsequent umgesetzt, sodass zentrale Einsparpotenziale ungenutzt bleiben. Damit entstehen erhebliche Zweifel, ob die Klimaziele für 2030 tatsächlich erreicht werden können. Es braucht jetzt ein deutliches Nachschärfen mit verbindlichen, kurzfristig wirksamen Maßnahmen.


Cannabiskonsum bleibt trotz Teillegalisierung stabil – Konsum harter Drogen wie Kokain steigt seit Jahren

DIW-Studie untersucht zwei Jahre nach Cannabis-Teillegalisierung aktuelle Entwicklungen auf Drogenmärkten – Cannabiskonsum ohne markante Veränderungen – Cannabisdelikte rückläufig – Prävalenz anderer Drogen seit Jahren steigend – Bessere Prävention und Aufklärung unerlässlich Nach der Cannabis ...

Franziska Holz und Wolf-Peter Schill als Mitglieder von „Energiesystem der Zukunft“ ernannt

Prof. Dr. Franziska Holz, stellvertretende Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt, und Dr. Wolf-Peter Schill, Leiter des Forschungsbereichs „Transformation der Energiewirtschaft“ in der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt wurden im Dezember 2025 für die kommenden drei Jahre als Mitglieder ...

Wie globale Machtpolitik, die WTO-Krise und die AfCFTA Afrikas wirtschaftliche Zukunft prägen

Um in der aktuellen weltpolitischen Lage handlungsfähig zu bleiben, müssen Afrikas Volkswirtschaften geschlossen auftreten, meinen die Ökonomen Lukas Kornher und Frederik Stender vom German Institute of Development and Sustainability (IDOS). Eine Stärkung der afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) nach europäischem Vorbild könne dies ermöglichen, schreiben sie im Gastbeitrag.

Wie globale Machtpolitik, die WTO-Krise und die AfCFTA Afrikas wirtschaftliche Zukunft prägen

Um in der aktuellen weltpolitischen Lage handlungsfähig zu bleiben, müssen Afrikas Volkswirtschaften geschlossen auftreten, meinen die Ökonomen Lukas Kornher und Frederik Stender vom German Institute of Development and Sustainability (IDOS). Eine Stärkung der afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) nach europäischem Vorbild könne dies ermöglichen, schreiben sie im Gastbeitrag.

Wie globale Machtpolitik, die WTO-Krise und die AfCFTA Afrikas wirtschaftliche Zukunft prägen

Um in der aktuellen weltpolitischen Lage handlungsfähig zu bleiben, müssen Afrikas Volkswirtschaften geschlossen auftreten, meinen die Ökonomen Lukas Kornher und Frederik Stender vom German Institute of Development and Sustainability (IDOS). Eine Stärkung der afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) nach europäischem Vorbild könne dies ermöglichen, schreiben sie im Gastbeitrag.

Facing marine industrialization: challenges of participatory and inclusive governance in the Southern North Sea and the Baltic Sea (Editorial)

The Baltic Sea and the North Sea face severe ecological challenges including historic pollution from wars, nutrient input as well as pressures from offshore energy, shipping, and fishing, leaving marine ecosystems highly degraded. Marine industrial expansion furthermore undermines conservation goals. Against this backdrop, more inclusive governance is increasingly gaining attention. Public and stakeholder participation, along with stronger science-policy interfaces, may offer innovative solutions, though outcomes vary widely across political, socio-economic and cultural contexts. This collection of seven empirical studies from various social science disciplines explores how participation, communication, and multi-level institutional frameworks shape existing marine governance towards the protection of marine biodiversity and sustainable ocean uses – and what are major challenges including the proliferation of intensified user conflicts.

Facing marine industrialization: challenges of participatory and inclusive governance in the Southern North Sea and the Baltic Sea (Editorial)

The Baltic Sea and the North Sea face severe ecological challenges including historic pollution from wars, nutrient input as well as pressures from offshore energy, shipping, and fishing, leaving marine ecosystems highly degraded. Marine industrial expansion furthermore undermines conservation goals. Against this backdrop, more inclusive governance is increasingly gaining attention. Public and stakeholder participation, along with stronger science-policy interfaces, may offer innovative solutions, though outcomes vary widely across political, socio-economic and cultural contexts. This collection of seven empirical studies from various social science disciplines explores how participation, communication, and multi-level institutional frameworks shape existing marine governance towards the protection of marine biodiversity and sustainable ocean uses – and what are major challenges including the proliferation of intensified user conflicts.

Facing marine industrialization: challenges of participatory and inclusive governance in the Southern North Sea and the Baltic Sea (Editorial)

The Baltic Sea and the North Sea face severe ecological challenges including historic pollution from wars, nutrient input as well as pressures from offshore energy, shipping, and fishing, leaving marine ecosystems highly degraded. Marine industrial expansion furthermore undermines conservation goals. Against this backdrop, more inclusive governance is increasingly gaining attention. Public and stakeholder participation, along with stronger science-policy interfaces, may offer innovative solutions, though outcomes vary widely across political, socio-economic and cultural contexts. This collection of seven empirical studies from various social science disciplines explores how participation, communication, and multi-level institutional frameworks shape existing marine governance towards the protection of marine biodiversity and sustainable ocean uses – and what are major challenges including the proliferation of intensified user conflicts.

Gezielte Entlastung statt Umverteilung

Wie der Staat wirtschaftspolitisch auf den Iran-Krieg reagieren muss – und was er lassen sollte, Es wird immer wahrscheinlicher, dass nicht nur der Irankrieg und das damit verbundene Leid in der Region anhalten und sich verschärfen. Auch die wirtschaftlichen Kosten dürften weltweit deutlich zunehmen – vor allem für die ärmsten Länder im globalen Süden, aber zunehmend auch für reiche Länder wie ...

Wir brauchen eine radikale Wende in der Wohnungspolitik

Mieterschutz senken und höhere Mieten im Bestand zulassen: Was klingt wie eine Lösung, um wieder Bewegung in den Wohnungsmarkt zu bringen, ist falsch. Ein Gegenvorschlag , Wohnen ist eine der drängendsten sozialen Fragen unserer Zeit. Doch die öffentliche Debatte fixiert sich zu sehr auf das fehlende Angebot. Das greift zu kurz. Denn günstiger Wohnraum fehlt auch, weil der vorhandene Wohnraum höchst ineffizient verteilt ist. Vor allem junge Familien suchen größere ...

My Name is Dhaka

Africa - INTER PRESS SERVICE - Fri, 03/20/2026 - 08:44

By Mohammad Rakibul Hasan
DHAKA, Bangladesh, Mar 20 2026 (IPS-Partners)

My Name is Dhaka is a one-minute experimental film portraying Dhaka as a living, breathing entity with a 400-year history. Through a reflective voice, the city recounts its transformations, crises, and resilience. It captures contrasts between pollution and celebration, hardship and hope, revealing a megacity shaped by climate change, migration, and human survival.

——————————————————————–My name is Dhaka. I am more than 400 years old. I have witnessed empires rise and fall, from Mughal glory to colonial rule, from independence to the present day. Now I carry nearly 36 million people within me. I have grown into a megacity.

I am also one of the world’s climate hotspots. My rivers swell, my heat rises, and my air grows heavier each year. I often rank among the most polluted cities in the world.

I remember the silence of the coronavirus pandemic when my streets suddenly emptied. I remember the fear and chaos of bus bombings during the political unrest of 2013 – 14. And I remember the fall of a fascist regime in 2024.

But I am not only a city of crisis. I am a city of contrasts. I hold stories of child labor and deep social injustice, where many struggle just to survive. At the same time, I celebrate life my streets burst into color during Holi, and my people find joy even in hardship.


Credit: Mohammad Rakibul Hasan

 


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Marcel Fratzscher: „Die EZB könnte durch die steigende Inflation in ein Dilemma geraten“

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer heutigen Ratssitzung entschieden, das Zinsniveau unverändert zu lassen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

Die EZB hat heute die Zinsen erwartungsgemäß bei 2,0 Prozent belassen – das ist in der derzeitigen Situation die richtige Entscheidung. Der Einlagenzins befindet sich auf einem Niveau, das die Wirtschaft weder bremst noch überhitzt. Die Unsicherheit infolge des Iran-Kriegs und des Energiepreisschocks ließ weder Raum für eine Zinserhöhung noch für eine Senkung – beides wäre verfrüht gewesen.

Die EZB könnte in den kommenden Monaten in ein Dilemma der Stagflation geraten: Steigende Energiepreise treiben die Inflation nach oben, während sich die Konjunktur stark abschwächt. Europa ist strukturell anfälliger für Energiepreisschocks als die USA. Die Kommunikation der EZB zeigt jedoch, dass sie die Risiken vor Verwerfungen für die europäische Wirtschaft ernster nehmen muss.

Gleichzeitig kann die EZB mit einer Zinserhöhung wenig gegen einen externen Angebotsschock ausrichten. Ihr bleibt keine andere Wahl, als eine höhere Inflation ein Stück weit zu akzeptieren. Entscheidend wird eine weiterhin gute Verankerung der Inflationserwartungen sein. Sollten Zweitrundeneffekte – steigende Löhne, höhere Margen der Unternehmen – die Inflation weiter nach oben treiben, muss die EZB entschlossen reagieren.


The politics of translocality

Households in Southern Africa often migrate for work, education and services while maintaining economic, social and political ties to their rural homes. Drawing on a survey in seven countries, this policy brief analyses the effects of climate change on, and governance implications of, translocality.

The politics of translocality

Households in Southern Africa often migrate for work, education and services while maintaining economic, social and political ties to their rural homes. Drawing on a survey in seven countries, this policy brief analyses the effects of climate change on, and governance implications of, translocality.

The politics of translocality

Households in Southern Africa often migrate for work, education and services while maintaining economic, social and political ties to their rural homes. Drawing on a survey in seven countries, this policy brief analyses the effects of climate change on, and governance implications of, translocality.

Wechselt wohl nach Finnland: Jere Sallinen verlässt den EHC Biel

Blick.ch - Wed, 03/18/2026 - 20:46
Schon länger standen die Zeichen von Jere Sallinen beim EHC Biel auf Abschied, nun ist es fix: Der finnische Stürmer verlässt die Seeländer.

Wie Deutschland einen neuen Gesellschaftsvertrag in Iran fördern kann

Bonn, 18. März 2026. Für Deutschland und Europa ist es nicht leicht, eine konstruktive Rolle zu spielen. Dennoch sollten sie sich, unabhängig vom Kriegsverlauf, für eine neue Ordnung in Iran einsetzen.

Die Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf Iran sind nach Meinung der Jurist*innen völkerrechtswidrig, umgekehrt gilt dies aber auch für die Bombardierung neutraler Drittstaaten durch Iran. Im Iran herrscht weit verbreitete Angst vor den Folgen der Angriffe, viele Iraner*innen begrüßen die Militärschläge aber auch in der Hoffnung auf einen Regime-Wechsel. Dass dieser kommt, ist aber ohne eine Boden-Offensive oder eine Spaltung des iranischen Regimes unwahrscheinlich. Stattdessen drohen Bürgerkrieg, ein noch radikaleres politisches Regime oder der Zerfall des Landes - jeweils mit gravierenden langfristigen Folgen für die Einwohner Irans, die gesamte Region von Afghanistan bis zur Türkei sowie Europa. Nicht zuletzt wäre mit neuen Fluchtbewegungen zu rechnen. Ein längerer Krieg würde mehr zivile Opfer fordern, immense Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur von Iran, aber auch der Nachbarländer verursachen und die Weltwirtschaft stark belasten. Und möglicherweise wird es den USA noch nicht einmal gelingen, ihr anderes Kriegsziel zu erreichen: das iranische Atom-Arsenal zu zerstören.

Was können Deutschland und Europa tun?
Für Deutschland und Europa ist es nicht leicht, in dieser Situation eine konstruktive Rolle zu spielen. Ihr Einfluss auf das Geschehen ist begrenzt, sie haben aber ein ureigenes Interesse daran, dass Iran und die Region nicht noch mehr destabilisiert werden. Darum sollten sie sich unabhängig vom Kriegsverlauf für eine neue Ordnung in Iran einsetzen, die für alle Bevölkerungsgruppen, aber auch Regime-Anhänger akzeptabel ist. Anfangs würde sie sicher manche Wünsche für die Iraner*innen offenlassen. Sie sollte aber für alle Beteiligten ein Mindestmaß an Sicherheit darüber herstellen, was sie voneinander erwarten können. Dafür müsste sie auf einem neuen Gesellschaftsvertrag beruhen, der das wechselseitige Geben und Nehmen zwischen den Akteuren regelt.

Ein neuer Gesellschaftsvertrag in Iran
Die neue iranische Führung müsste zumindest ein Minimum der drei Leistungen erbringen, die üblicherweise von einem Staat erwartet werden und auch von den Iraner*innen in den letzten Protestwellen eingefordert wurden – also den „drei Ps“: (i) protection (Schutz vor Krieg, staatlicher Willkür und Bevormundung, inkl. Kleidervorschriften), (ii) provision (Sicherung von Einkommen, Arbeitsplätzen und bezahlbaren Preisen) und (iii) participation (durch Wahlen, Meinungsfreiheit und Zugang zu sozialen Medien). Dass Iran trotz seiner immensen Erdöl- und Gasvorkommen hierzu schon länger nicht mehr in der Lage war, liegt – an der Selbstbereicherung der Eliten, großzügigen Zuwendungen an die Hizbullah im Libanon, die Hamas in Gaza, das Asad-Regime in Syrien und die Huthi im Jemen und dem Unterhalt von Revolutionsgarden, die vor allem das Regime vor der eigenen Bevölkerung schützen.

Bislang hat jede direkte ausländische Intervention demokratischen Wandel in Iran eher behindert als befördert. Deshalb sollten Deutschland und Europa indirekte Maßnahmen ergreifen – z.B. politische und wirtschaftliche Anreize setzen um einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Regierung und Volk zu befördern. Gerade Deutschland hatte sich als Gestaltungsmacht in der E3-Gruppe mit Frankreich und dem Vereinigten Königreich z.B. beim Aufsetzen eines Zahlungsmechanismus zur Umgehung illegitimer Drittwirkung von amerikanischen Sanktionen profiliert. Natürlich sind auch die europäischen Länder Teil des Westens. Aber sie sind zuletzt stets so aufgetreten, dass Akteure in Iran Grund haben, ihnen mehr zu trauen als Israel und den USA. Als mögliche zukünftige Wirtschaftspartner können sie Iran auch etwas anbieten. Durch die Wiederaufnahme staatlicher Kreditgarantien könnten sie Investoren ermutigen, Iran bei der Restauration seiner Wasserversorgung und Landwirtschaft und der Anpassung an den Klimawandel zu helfen.

Rolle der Diaspora 
In Europa lebt zudem eine große iranische Diaspora, die nach Reformen evtl. wieder in der Heimat investieren würde. Wie schon 1979 beim Sturz des Schah beanspruchen die Auslandsiraner, den politischen Wandel in ihrem Land mitzugestalten. Ob sie dabei einen positiven Beitrag leisten, hängt davon ab, ob sie ihre Diversität anerkennen und die Erfahrungen nutzen, die sie in westlichen Rechtsstaaten gemacht haben. Dazu zählt, dass der neue Gesellschaftsvertrag in Iran auch die im Konflikt Unterlegenen einschließt und statt Rache rechtsstaatliche Verfahren für die Verantwortlichen der jahrzehntelangen Unterdrückung vorsieht.

Stabilisierung der Region 
Zugleich sollte sich Deutschland darauf vorbereiten, andere Länder im Nahen Osten zu unterstützen und zu stabilisieren – insbesondere bei der Aufnahme von Geflüchteten. Seit 2012 hat Deutschland Erfahrung mit Krisenreaktion und Stabilisierung gesammelt und u.a. gelernt, wie wichtig es ist, Regierungen und Gemeinden in die Planung der Flüchtlingsunterbringung einzubeziehen. Europa und Iran haben viel zu gewinnen. Sie haben aber auch viel zu verlieren, wenn der derzeitige Krieg ausufert, unsere Nachbarregion weiter destabilisiert wird und schließlich nicht nur Iran zerfällt.

 

 

Dr. Bernhard Trautner ist ehemaliger IDOS-wissenschaftlicher Mitarbeiter, Honorarprofessur an der Universität Tübingen und Mitglied des International Board, Bonn International Center for Conflict Studies (BICC).

Prof. Dr. Markus Loewe ist Ökonom, Regionalkoordinator Naher Osten und Nordafrika und Interim-Leiter der Forschungsabteilung "Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme" am German Institute of Development and Sustainability (IDOS).

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