The transition to Phase Two of the Comprehensive Plan to End the Gaza Conflict, following the adoption of UN Security Council Resolution 2803 (2025), has brought renewed focus to the proposed International Stabilization Force (ISF). While the resolution authorizes the ISF as a central operational pillar of the next phase, significant uncertainty remains around its mandate, composition, sequencing, and relationship to emerging Palestinian governance arrangements.
This issue brief examines the conditions under which the ISF could contribute to stabilization rather than exacerbate political and security risks. Drawing on IPI-led consultations and off-the-record discussions with regional actors, UN officials, member states, and Israeli and Palestinian experts, the brief unpacks key challenges related to anchoring stabilization in a credible political horizon, clarifying the division of labor among international and local actors, and sequencing deployment alongside Israeli withdrawal, Palestinian policing, and reconstruction.
The brief surfaces critical questions for policymakers on mandate design, coordination, risk management, and legitimacy. It underscores that the ISF’s effectiveness will depend on its integration into a broader political framework, meaningful Palestinian participation, and clear benchmarks linking stabilization to a durable political process.
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Bonn, 9. Februar 2026. Am 12. Februar 2026 wählt Bangladesch ein neues Parlament. Der Ausgang der Wahl ist entscheidend für die demokratische Legitimität und Stabilität der Institutionen des Landes, sowie für das Vertrauen der Öffentlichkeit in sein Regierungssystem.
Seit Mitte 2024, als Studierendenproteste zum Sturz von Premierministerin Sheikh Hasina führten, lebt die Bevölkerung Bangladeschs in politischer Unsicherheit. Aktuell führt eine Übergangsregierung in Bangladesch die Geschäfte, doch Frieden und Stabilität lassen weiterhin auf sich warten. In den letzten 18 Monaten haben Unruhen den Alltag stark beeinträchtigt. Proteste, Angriffe auf Medienorganisationen und Störungen der Wirtschaftstätigkeit halten an. Durch die Verschärfung der Sicherheitslage ist es zudem schwerer geworden, Täter*innen strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen.
Auch die diplomatischen Beziehungen zu den Nachbarstaaten haben sich spürbar verändert. Das Verhältnis zu Indien, dem größten Nachbarn, ist angespannt, insbesondere seit Sheikh Hasina nach ihrem Sturz dort Zuflucht fand und die Übergangsregierung sich an Pakistan annäherte. Parallel dazu wurden die Beziehungen zu China intensiviert. Dies hat das Verhältnis zu Indien weiter belastet, zugleich aber dringend benötigte ausländische Investitionen ins Land gebracht. Eine demokratisch legitimierte Regierung ist nun entscheidend, um das Wirtschaftswachstum zu sichern und die komplexen Beziehungen zu den Nachbarländern zu steuern. Entsprechend groß ist das nationale wie internationale Interesse an den bevorstehenden Wahlen.
Herausforderungen für freie und faire WahlenMehrere Faktoren mindern die Chance auf freie und faire Wahlen. Unklar ist weiterhin, ob die Behörden überhaupt über die Fähigkeiten verfügen, solche Wahlen durchzuführen. Zudem haben die Wähler*innen nur eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten. Rund 30–35 % der Wählerschaft, die zuvor die Awami-Liga (AL) unterstützt hatten, haben derzeit keine politische Vertretung mehr, da die Partei von der Wahl ausgeschlossen ist. Sheikh Hasina floh auf dem Höhepunkt der Proteste nach Indien und wurde in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Dies verhindert auf unbestimmte Zeit ihre Rückkehr.
Die Wahlmöglichkeiten werden zusätzlich durch Bündnisse und Koalitionen zwischen den verbleibenden Parteien eingeschränkt. Umfragen deuten auf ein enges Rennen zwischen zwei Koalitionen hin, die von der Bangladesh National Party (BNP) und der Jamaat-e-Islami angeführt werden. Die von der BNP geführte Koalition vereint demokratische Parteien der politischen Mitte. Jamaat hingegen ist eine rechtsgerichtete islamistische Partei mit einer ausgeprägt religiösen Ideologie. Erstere betont Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus, demokratische Regierungsführung und Reformen zur Korruptionsbekämpfung. Letztere stellt Steuersenkungen, den Ausbau der sozialen Infrastruktur, niedrigere Lebenshaltungskosten sowie bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung in den Mittelpunkt. Viele Studierendenführer*innen, die eine zentrale Rolle bei den Protesten gegen Sheikh Hasina spielten, haben sich mit ihrer neu gegründeten National Citizen Party (NCP) der Jamaat-geführten Koalition angeschlossen. Durch dieses Bündnis hoffen sie, ihre reformorientierten Ideale mit Jamaats Reichweite zu verbinden und schwer erreichbare und nicht-urbane Wählergruppen zu mobilisieren. Die Koalition mit Jamaat legt nahe, dass sich innerhalb der NCP derzeit die islamistischen Strömungen durchgesetzt haben.
Sowohl Jamaat als auch die BNP haben eine problematische Vergangenheit. Die BNP ist für politische Gewalt und Korruption während ihrer Regierungszeit bekannt, und jüngste Auseinandersetzungen zwischen Parteimitgliedern haben erneut Zweifel an der innerparteilichen Disziplin geweckt. Jamaat wiederum steht trotz organisatorischer Geschlossenheit in der Kritik wegen ihrer früheren Unterstützung strenger islamischer Gesetze, ihrer konservativen Politik, kultureller Einschränkungen, problematischer Positionen zur Geschlechtergleichstellung sowie ihrer Ablehnung des Befreiungskrieges von Bangladesch 1971. All dies untergräbt ihre Glaubwürdigkeit bei Liberalen, Linksgerichteten und Minderheiten.
Unvorhersehbarkeit und WechselwählerFür viele der rund 40 Millionen Erstwähler*innen und ehemaligen Anhänger*innen der Awami-Liga stellt die aktuelle Lage ein Dilemma dar. Ihre Entscheidungen dürften sich eher an den verfügbaren Kandidat*innen als an politischen Überzeugungen orientieren. Das nährt die Sorge, dass die Wahl bloß ein demokratisches Verfahren ohne repräsentative Substanz sein könnte. Selbst bei formaler Einhaltung demokratischer Standards kann der Ausschluss einer großen politischen Partei zu einem erheblichen Repräsentationsdefizit führen. Mangels politischer Identifikation mit den Kandidat*innen oder glaubwürdiger Zusicherungen zu Transparenz und Sicherheit nach der Wahl könnten viele unentschlossene Wähler*innen die Abstimmung boykottieren.
Der Ausschluss politischer Parteien und eine niedrige Wahlbeteiligung können den politischen Wettbewerb in informelle und konfrontative Bahnen lenken. Das erhöht das Risiko von Unruhen, verstärkt die Logik der Nullsummenpolitik und schwächt das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische Institutionen. Zugleich kann eine geringe Beteiligung internationale Zweifel an der Legitimität der künftigen Regierung nähren. Dies wiederum könnte zu einem zurückhaltenderen Engagement globaler Akteure führen, den diplomatischen Einfluss Bangladeschs schwächen und Reformen für den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung bremsen.
A B M Hasanuzzaman ist Fellow des Internationalen Klimaschutzstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung 2025 und Gastwissenschaftler am IDOS.
Dr. Aparajita Banerjee ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Umwelt-Governance“ des German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
Bonn, 9. Februar 2026. Am 12. Februar 2026 wählt Bangladesch ein neues Parlament. Der Ausgang der Wahl ist entscheidend für die demokratische Legitimität und Stabilität der Institutionen des Landes, sowie für das Vertrauen der Öffentlichkeit in sein Regierungssystem.
Seit Mitte 2024, als Studierendenproteste zum Sturz von Premierministerin Sheikh Hasina führten, lebt die Bevölkerung Bangladeschs in politischer Unsicherheit. Aktuell führt eine Übergangsregierung in Bangladesch die Geschäfte, doch Frieden und Stabilität lassen weiterhin auf sich warten. In den letzten 18 Monaten haben Unruhen den Alltag stark beeinträchtigt. Proteste, Angriffe auf Medienorganisationen und Störungen der Wirtschaftstätigkeit halten an. Durch die Verschärfung der Sicherheitslage ist es zudem schwerer geworden, Täter*innen strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen.
Auch die diplomatischen Beziehungen zu den Nachbarstaaten haben sich spürbar verändert. Das Verhältnis zu Indien, dem größten Nachbarn, ist angespannt, insbesondere seit Sheikh Hasina nach ihrem Sturz dort Zuflucht fand und die Übergangsregierung sich an Pakistan annäherte. Parallel dazu wurden die Beziehungen zu China intensiviert. Dies hat das Verhältnis zu Indien weiter belastet, zugleich aber dringend benötigte ausländische Investitionen ins Land gebracht. Eine demokratisch legitimierte Regierung ist nun entscheidend, um das Wirtschaftswachstum zu sichern und die komplexen Beziehungen zu den Nachbarländern zu steuern. Entsprechend groß ist das nationale wie internationale Interesse an den bevorstehenden Wahlen.
Herausforderungen für freie und faire WahlenMehrere Faktoren mindern die Chance auf freie und faire Wahlen. Unklar ist weiterhin, ob die Behörden überhaupt über die Fähigkeiten verfügen, solche Wahlen durchzuführen. Zudem haben die Wähler*innen nur eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten. Rund 30–35 % der Wählerschaft, die zuvor die Awami-Liga (AL) unterstützt hatten, haben derzeit keine politische Vertretung mehr, da die Partei von der Wahl ausgeschlossen ist. Sheikh Hasina floh auf dem Höhepunkt der Proteste nach Indien und wurde in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Dies verhindert auf unbestimmte Zeit ihre Rückkehr.
Die Wahlmöglichkeiten werden zusätzlich durch Bündnisse und Koalitionen zwischen den verbleibenden Parteien eingeschränkt. Umfragen deuten auf ein enges Rennen zwischen zwei Koalitionen hin, die von der Bangladesh National Party (BNP) und der Jamaat-e-Islami angeführt werden. Die von der BNP geführte Koalition vereint demokratische Parteien der politischen Mitte. Jamaat hingegen ist eine rechtsgerichtete islamistische Partei mit einer ausgeprägt religiösen Ideologie. Erstere betont Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus, demokratische Regierungsführung und Reformen zur Korruptionsbekämpfung. Letztere stellt Steuersenkungen, den Ausbau der sozialen Infrastruktur, niedrigere Lebenshaltungskosten sowie bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung in den Mittelpunkt. Viele Studierendenführer*innen, die eine zentrale Rolle bei den Protesten gegen Sheikh Hasina spielten, haben sich mit ihrer neu gegründeten National Citizen Party (NCP) der Jamaat-geführten Koalition angeschlossen. Durch dieses Bündnis hoffen sie, ihre reformorientierten Ideale mit Jamaats Reichweite zu verbinden und schwer erreichbare und nicht-urbane Wählergruppen zu mobilisieren. Die Koalition mit Jamaat legt nahe, dass sich innerhalb der NCP derzeit die islamistischen Strömungen durchgesetzt haben.
Sowohl Jamaat als auch die BNP haben eine problematische Vergangenheit. Die BNP ist für politische Gewalt und Korruption während ihrer Regierungszeit bekannt, und jüngste Auseinandersetzungen zwischen Parteimitgliedern haben erneut Zweifel an der innerparteilichen Disziplin geweckt. Jamaat wiederum steht trotz organisatorischer Geschlossenheit in der Kritik wegen ihrer früheren Unterstützung strenger islamischer Gesetze, ihrer konservativen Politik, kultureller Einschränkungen, problematischer Positionen zur Geschlechtergleichstellung sowie ihrer Ablehnung des Befreiungskrieges von Bangladesch 1971. All dies untergräbt ihre Glaubwürdigkeit bei Liberalen, Linksgerichteten und Minderheiten.
Unvorhersehbarkeit und WechselwählerFür viele der rund 40 Millionen Erstwähler*innen und ehemaligen Anhänger*innen der Awami-Liga stellt die aktuelle Lage ein Dilemma dar. Ihre Entscheidungen dürften sich eher an den verfügbaren Kandidat*innen als an politischen Überzeugungen orientieren. Das nährt die Sorge, dass die Wahl bloß ein demokratisches Verfahren ohne repräsentative Substanz sein könnte. Selbst bei formaler Einhaltung demokratischer Standards kann der Ausschluss einer großen politischen Partei zu einem erheblichen Repräsentationsdefizit führen. Mangels politischer Identifikation mit den Kandidat*innen oder glaubwürdiger Zusicherungen zu Transparenz und Sicherheit nach der Wahl könnten viele unentschlossene Wähler*innen die Abstimmung boykottieren.
Der Ausschluss politischer Parteien und eine niedrige Wahlbeteiligung können den politischen Wettbewerb in informelle und konfrontative Bahnen lenken. Das erhöht das Risiko von Unruhen, verstärkt die Logik der Nullsummenpolitik und schwächt das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische Institutionen. Zugleich kann eine geringe Beteiligung internationale Zweifel an der Legitimität der künftigen Regierung nähren. Dies wiederum könnte zu einem zurückhaltenderen Engagement globaler Akteure führen, den diplomatischen Einfluss Bangladeschs schwächen und Reformen für den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung bremsen.
A B M Hasanuzzaman ist Fellow des Internationalen Klimaschutzstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung 2025 und Gastwissenschaftler am IDOS.
Dr. Aparajita Banerjee ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Umwelt-Governance“ des German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
Bonn, 9. Februar 2026. Am 12. Februar 2026 wählt Bangladesch ein neues Parlament. Der Ausgang der Wahl ist entscheidend für die demokratische Legitimität und Stabilität der Institutionen des Landes, sowie für das Vertrauen der Öffentlichkeit in sein Regierungssystem.
Seit Mitte 2024, als Studierendenproteste zum Sturz von Premierministerin Sheikh Hasina führten, lebt die Bevölkerung Bangladeschs in politischer Unsicherheit. Aktuell führt eine Übergangsregierung in Bangladesch die Geschäfte, doch Frieden und Stabilität lassen weiterhin auf sich warten. In den letzten 18 Monaten haben Unruhen den Alltag stark beeinträchtigt. Proteste, Angriffe auf Medienorganisationen und Störungen der Wirtschaftstätigkeit halten an. Durch die Verschärfung der Sicherheitslage ist es zudem schwerer geworden, Täter*innen strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen.
Auch die diplomatischen Beziehungen zu den Nachbarstaaten haben sich spürbar verändert. Das Verhältnis zu Indien, dem größten Nachbarn, ist angespannt, insbesondere seit Sheikh Hasina nach ihrem Sturz dort Zuflucht fand und die Übergangsregierung sich an Pakistan annäherte. Parallel dazu wurden die Beziehungen zu China intensiviert. Dies hat das Verhältnis zu Indien weiter belastet, zugleich aber dringend benötigte ausländische Investitionen ins Land gebracht. Eine demokratisch legitimierte Regierung ist nun entscheidend, um das Wirtschaftswachstum zu sichern und die komplexen Beziehungen zu den Nachbarländern zu steuern. Entsprechend groß ist das nationale wie internationale Interesse an den bevorstehenden Wahlen.
Herausforderungen für freie und faire WahlenMehrere Faktoren mindern die Chance auf freie und faire Wahlen. Unklar ist weiterhin, ob die Behörden überhaupt über die Fähigkeiten verfügen, solche Wahlen durchzuführen. Zudem haben die Wähler*innen nur eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten. Rund 30–35 % der Wählerschaft, die zuvor die Awami-Liga (AL) unterstützt hatten, haben derzeit keine politische Vertretung mehr, da die Partei von der Wahl ausgeschlossen ist. Sheikh Hasina floh auf dem Höhepunkt der Proteste nach Indien und wurde in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Dies verhindert auf unbestimmte Zeit ihre Rückkehr.
Die Wahlmöglichkeiten werden zusätzlich durch Bündnisse und Koalitionen zwischen den verbleibenden Parteien eingeschränkt. Umfragen deuten auf ein enges Rennen zwischen zwei Koalitionen hin, die von der Bangladesh National Party (BNP) und der Jamaat-e-Islami angeführt werden. Die von der BNP geführte Koalition vereint demokratische Parteien der politischen Mitte. Jamaat hingegen ist eine rechtsgerichtete islamistische Partei mit einer ausgeprägt religiösen Ideologie. Erstere betont Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus, demokratische Regierungsführung und Reformen zur Korruptionsbekämpfung. Letztere stellt Steuersenkungen, den Ausbau der sozialen Infrastruktur, niedrigere Lebenshaltungskosten sowie bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung in den Mittelpunkt. Viele Studierendenführer*innen, die eine zentrale Rolle bei den Protesten gegen Sheikh Hasina spielten, haben sich mit ihrer neu gegründeten National Citizen Party (NCP) der Jamaat-geführten Koalition angeschlossen. Durch dieses Bündnis hoffen sie, ihre reformorientierten Ideale mit Jamaats Reichweite zu verbinden und schwer erreichbare und nicht-urbane Wählergruppen zu mobilisieren. Die Koalition mit Jamaat legt nahe, dass sich innerhalb der NCP derzeit die islamistischen Strömungen durchgesetzt haben.
Sowohl Jamaat als auch die BNP haben eine problematische Vergangenheit. Die BNP ist für politische Gewalt und Korruption während ihrer Regierungszeit bekannt, und jüngste Auseinandersetzungen zwischen Parteimitgliedern haben erneut Zweifel an der innerparteilichen Disziplin geweckt. Jamaat wiederum steht trotz organisatorischer Geschlossenheit in der Kritik wegen ihrer früheren Unterstützung strenger islamischer Gesetze, ihrer konservativen Politik, kultureller Einschränkungen, problematischer Positionen zur Geschlechtergleichstellung sowie ihrer Ablehnung des Befreiungskrieges von Bangladesch 1971. All dies untergräbt ihre Glaubwürdigkeit bei Liberalen, Linksgerichteten und Minderheiten.
Unvorhersehbarkeit und WechselwählerFür viele der rund 40 Millionen Erstwähler*innen und ehemaligen Anhänger*innen der Awami-Liga stellt die aktuelle Lage ein Dilemma dar. Ihre Entscheidungen dürften sich eher an den verfügbaren Kandidat*innen als an politischen Überzeugungen orientieren. Das nährt die Sorge, dass die Wahl bloß ein demokratisches Verfahren ohne repräsentative Substanz sein könnte. Selbst bei formaler Einhaltung demokratischer Standards kann der Ausschluss einer großen politischen Partei zu einem erheblichen Repräsentationsdefizit führen. Mangels politischer Identifikation mit den Kandidat*innen oder glaubwürdiger Zusicherungen zu Transparenz und Sicherheit nach der Wahl könnten viele unentschlossene Wähler*innen die Abstimmung boykottieren.
Der Ausschluss politischer Parteien und eine niedrige Wahlbeteiligung können den politischen Wettbewerb in informelle und konfrontative Bahnen lenken. Das erhöht das Risiko von Unruhen, verstärkt die Logik der Nullsummenpolitik und schwächt das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische Institutionen. Zugleich kann eine geringe Beteiligung internationale Zweifel an der Legitimität der künftigen Regierung nähren. Dies wiederum könnte zu einem zurückhaltenderen Engagement globaler Akteure führen, den diplomatischen Einfluss Bangladeschs schwächen und Reformen für den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung bremsen.
A B M Hasanuzzaman ist Fellow des Internationalen Klimaschutzstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung 2025 und Gastwissenschaftler am IDOS.
Dr. Aparajita Banerjee ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Umwelt-Governance“ des German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
Ein integrierter Binnenmarkt in Afrika birgt Wachstumspotentiale. Ein umfassendes panafrikanisches Freihandelsabkommen soll dies nun vorantreiben. Die Wirklichkeit ist ernüchternder.
Ein integrierter Binnenmarkt in Afrika birgt Wachstumspotentiale. Ein umfassendes panafrikanisches Freihandelsabkommen soll dies nun vorantreiben. Die Wirklichkeit ist ernüchternder.
Ein integrierter Binnenmarkt in Afrika birgt Wachstumspotentiale. Ein umfassendes panafrikanisches Freihandelsabkommen soll dies nun vorantreiben. Die Wirklichkeit ist ernüchternder.
IPI, the Stimson Center, and Security Council Report (SCR), in partnership with the Permanent Missions of Germany and Switzerland to the UN, hosted a closed-door workshop on “MINUSMA’s Mandate Evolution and Lessons Learned” on June 13th. The workshop addressed key lessons from the United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (MINUSMA) which withdrew from Mali in December 2023.
The workshop, convened under the Chatham House rule of non-attribution, brought together representatives from the UN Secretariat and member states and external experts to take stock of the 10 years of MINUSMA’s mandate and operations. It will reflect on the inflection points, drawdowns, and lessons learned to contribute to broader discussions on the future of peacekeeping. The first session focused on a historical overview of the mission and how it evolved with Mali’s changing political and security landscape. The second session focused on lessons learned and how they can be applied to future missions.
This event is part of a series of workshops aiming to support the sustained engagement of UN member states in discussions on how to make UN peace operations’ mandates more realistic, effective, and achievable.
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On Wednesday, December 14th, IPI is hosting a Global Leaders Series event featuring H.E. Mr. Simon Coveney, T.D., Minister for Foreign Affairs and Minister for Defence of Ireland.
Remarks will begin at 8:30am EDT
table {border: 1px solid #606060;} Live Broadcast | Watch onRefresh this window at the scheduled time to watch the video.
Ireland has served as an elected member of the UN Security Council from January 2021 to December 2022. As Ireland’s term comes to a close, Minister Coveney will reflect on the achievements and challenges faced while on the Security Council.
Minister Coveney currently serves as Minister for Foreign Affairs and Minister for Defence of Ireland. Prior to this appointment, he served as Deputy Prime Minister and Minister for Foreign Affairs and Trade from November 2017 until June 2020. Minister Coveney has also served as Ireland’s Minister for Housing, Planning and Local Government (2016‒–2017), Minister for Defence (2014–2016), and Minister for Agriculture, Food and the Marine (2011–2014). He began his career as an elected member of the Dáil (Irish Parliament) in 1998. He was also elected to the European Parliament (2004–2007), where he served on the Foreign Affairs Committee and Internal Market and Consumer Affairs Committee.
This event will be moderated by Zeid Ra’ad Al Hussein, President and Chief Executive Officer, International Peace Institute.
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Refresh window at scheduled time to watch video.
Tweets by ipinst if (window.innerWidth <=767) {document. getElementById("conditional-twitter-timeline").remove(); }Wednesday, September 14th at 10:00am EDT
UN Department of Political and Peacebuilding Affairs to Launch “Guidance on Mediation of Ceasefires” at IPI
DPPA’s report presents a set of tools and approaches to strengthen agreements to support a more sustainable peace process in any setting. Its goal is to provide a baseline of technical knowledge to UN and other mediators, conflict parties, and other stakeholders in contemporary mediation processes, such as representatives of states and regional organizations, national and international nongovernmental organizations, and women’s groups. Read more>>
Watch Videos of Past #UNGA2020 Events
Monday, September 19th at 10:00am EDT
For Good Measure: Introducing the Multilateralism Index
The index provides an evidence-based assessment of multilateralism by measuring changes in international cooperation over the period 2010–2020. By providing a qualitative assessment of the multilateral system, it serves as an analytic tool to inform decision-making and guide political attention. The event provides an opportunity to present the key findings of the index and discuss concrete ways to create a stronger, more nimble multilateral system to meet the challenges of today and of the coming decades. Read more>>
Monday, September 19th at 3:00pm EDT
Doing Aid Better: Actions to Support Local Leadership in Policy, Funding, and Practice
This conversation will explore actions the international community can take to shift policy, funding, and practice in support of local civil society efforts and to change the power dynamics to ensure a meaningful seat at the table for local actors. Read more>>
Wednesday, September 21st at 8:00am EDT
Achieving Sustainable Peace and Security through Gender-Responsive Leadership
Gender-responsive leadership is essential for building gender-equal peace and security organizations. Presentations at the event will focus on good practices, challenges, and opportunities around gender-responsive leadership and how leaders have incorporated this concept into their daily work to advance gender-equal peace and security. Read more>>
Friday, September 23rd at 10:00am EDT
First Kofi Annan Lecture Series Event to Feature Mia Mottley, Prime Minister of Barbados
IPI in partnership with the Kofi Annan Foundation, Open Society Foundations, and International Crisis Group will cohost the inaugural event in the Kofi Annan Lecture Series featuring H.E. Mia Mottley, Prime Minister of Barbados. The series provides an opportunity for leaders to set out new ideas and agendas for international cooperation and diplomacy, recalling Secretary-General Annan’s role in championing rules-based cooperation and sustainable solutions. Read more>>
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On Tuesday, May 24th, The United Nations University Centre for Policy Research, the International Review of the Red Cross and IPI are hosting a webinar on “United Nations Security Council Sanctions, International Humanitarian Law, and Humanitarian Action: Contrast and Convergence.”
Remarks will begin at 6:00am PDT / 9:00am EDT
table {border: 1px solid #606060;} Live Broadcast | Watch onRefresh this window at the scheduled time to watch the video.
This discussion will draw on several recent publications and projects, including the International Review of the Red Cross’s double edition on “Counterterrorism, Sanctions and War,” the United Nations University’s project on “UN Sanctions and Humanitarian Action,” and the International Peace Institute’s policy paper on “Carving Out Space for Humanitarian Action in the UN Security Council’s Counterterrorism Resolutions and Related Sanctions.” All of these have called for confronting the continued challenges posed by Security Council sanctions to humanitarian organizations and offered solutions to address them.
This virtual discussion will provide the opportunity to reflect on the ways the Security Council has approached humanitarian action within both the ISIL/al-Qaida sanctions regime and conflict-related sanctions regimes.
Download the the agenda and concept note here>>
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On Tuesday, November 30th, IPI together with GWL Voices for Change and Inclusion is cohosting a policy forum on “Commemorating the International Day for the Elimination of Violence against Women: Addressing Perpetration at Social and Institutional Levels.”
Remarks will begin at 10:00am PST / 1:00pm EST
table {border: 1px solid #606060;} Live Broadcast | Watch onRefresh this window at the scheduled time to watch the video.
In 2021, violence against women (VAW) remains a major global issue. During the COVID-19 pandemic, restrictions on movement prevented many women from escaping the perpetrators of VAW, who are often their partners. In addition, there have been ongoing cases of VAW perpetrated by the very people entrusted with women’s protection, including police officers sexually assaulting and killing young women in the UK and peacekeepers in conflict areas abusing their position of trust as protectors of host communities and representatives of the UN.
This event presents an opportunity to broaden the way VAW is typically viewed by focusing inward on the social, domestic, and institutional levels. In addition to discussing patterns related to VAW, panelists will highlight ways in which civil society has addressed these patterns and how the international community can support civil society efforts as well as promote reform from within its own institutions. Panelists will also provide insight on the role of multilateral institutions in creating agendas and partnerships to prevent VAW at all levels.
Speakers:
Susana Malcorra, former Minister of Foreign Affairs & Worship (2015–2017), Argentina; former Under-Secretary-General, UN Department of Field Support; member and co-founder, GWL Voices
Åsa Regnér, Deputy Executive Director for Policy, Programme, Civil Society and Intergovernmental Support, UN Women
Fatiha Serour, co-founder, Justice Impact Lab; former Deputy Special Representative of the Secretary-General for Somalia; member, Africa Group for Justice and Accountability; member, GWL Voices
Moderator:
Adam Lupel, IPI Vice President
The post Commemorating the International Day for the Elimination of Violence against Women appeared first on International Peace Institute.
The post IPI’s Francesco Mancini Discusses Syria and Crisis in the Middle East [Arise TV, skip ahead to minute 26] appeared first on International Peace Institute.
The post IPI’s Arthur Boutellis Discusses the Demise of M23 in the DRC and the UN’s Intervention Brigade [VOA News] appeared first on International Peace Institute.
The post IPI’s Adam Smith Talks About M23 and the UN’s Intervention Brigade [All Things Considered, NPR] appeared first on International Peace Institute.
On May 14-15, IPI, together with the Austrian Federal Ministry of Defence and Sports, and the Austrian Federal Ministry for European and International Affairs, will host the 43rd Annual IPI Vienna Seminar which will focus on the dangerous nexus between crime, conflict and terrorism in failing states.
The live webcast from Vienna will begin at 9:30am GMT+1
More info:
The webcast will broadcast two sessions:
Tuesday at 9:30-10am GMT+1 Opening/Welcoming Remarks
Wednesday at 11:15-12:45pm GMT+1 Sovereignty Under Attack: What are the Implications of the Dangerous Nexus on International Relations and Security Policy
The post IPI Vienna Seminar on Crime, Conflict, and Terrorism in Failing States appeared first on International Peace Institute.
Credit: Denis Balibouse/Reuters via Gallo Images
By Samuel King
BRUSSELS, Belgium, Feb 6 2026 (IPS)
In early January, an emergency UN Security Council meeting on Venezuela followed a familiar path of paralysis. Members clashed over the US government’s abduction of Nicolás Maduro, with many warning it set a dangerous precedent, but no resolution came.
This wasn’t exceptional. In 2024, permanent members cast eight vetoes, the highest since 1986. In 2025, the Council adopted only 44 resolutions, the lowest since 1991. Deep divisions prevented meaningful responses to Gaza and to conflicts in Myanmar, Sudan and Ukraine.
Designed in 1945, the Security Council is the UN’s most powerful body, tasked with maintaining international peace and security, but also crucially protecting the privileged position of the most powerful states following the Second World War. Of its 15 members, 10 are elected for two-year terms, but five – China, France, Russia, the UK and the USA – are permanent and have veto powers. A single veto can block any resolution, regardless of global support. The Council’s anachronistic structure reflects and reproduces outdated power dynamics.
Since launching its full-scale invasion of Ukraine in February 2022, Russia has continually used its veto despite breaching the UN Charter. On Gaza, the USA vetoed four ceasefire proposals before the Council passed Resolution 2728 in March 2024, 171 days into Israel’s assault. By then over 10,000 people had been killed.
When the Council is gridlocked, it means more suffering on the ground. Civilian protection fails, peace processes stall and human rights crimes go unpunished.
The case for reform
Since the UN was established, the number of member states has quadrupled and the global population has grown from 2.5 to 8 billion. But former colonial powers that represent a minority of the world’s population still hold permanent seats while entire continents remain unrepresented.
Calls for reform have been made for decades, but they face a formidable challenge: reform requires amendment of the UN Charter, a process that needs a favourable two-thirds General Assembly vote, ratification by two-thirds of member states and approval from all five permanent Council members.
The African Union has advanced the clearest demand. Emphasising historical justice and equal power for the global south, it calls for the Council to be expanded to 26 members, with Africa holding two permanent seats with full veto rights and five non-permanent seats.
India has been particularly vocal in demanding a greater role on a reformed Council. The G4 – Brazil, Germany, India and Japan – has proposed expansion to 25 or 26 members with six new permanent seats: two for Africa, two for Asia and the Pacific, one for Latin America and the Caribbean and one for Western Europe. New permanent members would gain veto powers after a 10-to-15-year review period.
Uniting for Consensus, a group led by Italy that includes Argentina, Mexico, Pakistan and South Korea, opposes the creation of new permanent seats, arguing this would simply expand an existing oligarchy. Instead, they propose longer rotating terms and greater representation for underrepresented regions.
The five permanent members show varying degrees of openness to reform. France and the UK support expansion with veto powers, while the USA supports adding permanent African seats but without a veto. China backs new African seats, but virulently opposes Japan’s permanent membership, while Russia supports reform in principle but warns against making the Council ‘too broad’.
These positions reflect competition and a desire to prevent rivals gaining power. Current permanent members fear diluted influence, while states that see themselves as rising powers want the status and sway that comes with Council membership.
Adding new members could help redress the imbalance against the global south, but wouldn’t necessarily make the Council more effective, accountable and committed to protecting human lives and human rights, particularly if more states get veto powers.
A French-Mexican initiative from 2015 offers a more modest path: voluntary veto restraint in mass atrocity situations. The proposal asks permanent members to refrain from vetoes in cases of crimes against humanity, genocide and war crimes. This complements efforts to increase the political costs of vetoes, including the Code of Conduct signed by 121 states and General Assembly Resolution 76/262, which requires debate whenever a veto is cast.
New challenges
Now a new challenge has emerged from the Trump administration, which recently launched the Board of Peace at the World Economic Forum in Davos. This has mutated from a temporary institution set up by a Security Council resolution to govern over Gaza into a seemingly permanent one that envisages a broader global role under Trump’s personal control. Its membership skews toward authoritarian regimes, and human rights don’t get a mention in its draft charter.
Instead of legitimising the Board of Peace, efforts should focus on Security Council reform to address the two fundamental flaws of representation and veto power. Accountability and transparency must also be enhanced. Civil society must have space to engage with the Council and urge states to prioritise the UN Charter over self-interest.
Some momentum exists. The September 2024 Pact for the Future committed leaders to developing a consolidated reform model. Since 2008, formal intergovernmental negotiations have addressed membership expansion, regional representation, veto reform and working methods. These became more transparent in 2023, with sessions recorded online, allowing civil society to track proceedings and challenge blocking states.
However, reform efforts faced entrenched interests, geopolitical rivalries and institutional inertia even before Trump started causing chaos. The UN faces a demanding 2026, forced to make funding cuts amid a liquidity crisis while choosing the next secretary-general. In such circumstances, it’s tempting to defer difficult decisions.
But the reform case is clear, as is the choice: act to make the Council fit for purpose or accept continuing paralysis and irrelevance, allowing it to be supplanted by Trump’s Board of Peace.
Samuel King is a researcher with the Horizon Europe-funded research project ENSURED: Shaping Cooperation for a World in Transition at CIVICUS: World Alliance for Citizen Participation.
For interviews or more information, please contact research@civicus.org
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